Peace Memorial Park, Hiroshima

Ausmisten, leicht gemacht

Proportional zu der Größe der Festplatte nimmt meist auch der Müll zu, der darauf abgelegt wurde. Irgendwann verliert man dann den Überblick darüber, welche Dateien man bereits hat.

FSlint hilft dabei, die Unordnung zu lichten. Neben einigen anderen Möglichkeiten bietet es an, einen Verzeichnisbaum nach Dateiduplikaten zu durchsuchen. Installiert wird es mit yum install fslint. Danach kann es unter AnwendungenSystemwerkzeugeFSlint gestartet werden. Leider ist die deutsche Übersetzung des Programmes nicht immer gelungen.

Im ersten Schritt wählt man oben den Suchpfad aus, also das zu durchsuchende Basisverzeichnis. Es können auch mehrere Verzeichnisse angegeben oder in den weiteren Suchparametern gezielt ausgeschlossen werden. Anschließend wählt man links den Modus Duplikate und klickt dann unten auf Finde. FSlint durchsucht nun den Pfad nach Dateien, die einen identischen Inhalt haben, und listet diese der Größe nach absteigend sortiert auf.

Überflüssige Dateien können jetzt in der Liste markiert werden. Über den Knopf ausgewählt stehen außerdem verschiedene Auswahlhilfen zur Verfügung. Die ausgewählten Dateinamen können anschließend über Speichern in eine Datei geschrieben werden. Mit Löschen werden die ausgewählten Dateien stattdessen gleich gelöscht.

Zusammenfügen schließlich lässt die Duplikate über so genannte hard links auf die ausgewählte Datei verweisen. Sie scheinen dadurch weiterhin mehrmals zu existieren, werden aber nur einmal auf der Festplatte abgelegt. Ein möglicherweise ungewünschter Nebeneffekt ist, dass sich, sobald eine der Dateien verändert wird, die anderen ebenfalls verändern. Sie sind keine eigenständigen Kopien mehr.

Im Verzeichnis /usr/share/fslint/fslint/ stehen die einzelnen FSlint-Module auch für die Kommandozeile zur Verfügung. Ein ähnliches Tool ist fdupes. Es lässt sich über yum install fdupes installieren und kann dann zum Beispiel in Scripten verwendet werden. Eine weitere Hilfe beim Aufräumen ist Baobab.

Special: HDR-Fotografie

Bei Digitalfotografen derzeit sehr beliebt sind die so genannten High Dynamic Range-Fotografien. Durch einen Trick wird hierbei der Kontrastumfang einer Aufnahme stark erhöht. Details bleiben an hellen wie an dunklen Stellen sichtbar, wo sie bei einem normalen Foto sonst in sattes Weiß oder Schwarz übergehen.

Spiegel Online widmete dem Thema bereits mehrere Artikel - beeindruckende Fotostrecken mit Leserfotos inklusive. Eine weitere Galerie gibt es bei Chip Online. Wer Spaß an dem Hobby findet, kann sich auch verschiedenen Communities anschließen und sich mit anderen HDR-Fotografen austauschen.

Der Spaß ist nicht nur Windows-Anwendern vorbehalten. Wie man mit Linux zu seinen HDR-Fotos kommt, beschreibt dieses Special.

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Special: Panoramafotos selbst gemacht

Wenn man weite Landschaften wie Berge oder das Meer in einem Foto festhalten möchte, fertigt man normalerweise ein Panoramafoto an. Dazu braucht man keine teure Ausrüstung. Es reicht bereits eine handelsübliche, einfache Digitalkamera, eine Software und ein wenig theoretisches Wissen, um durchaus vorzeigbare Ergebnisse zu erzielen. Dieses Fedorablog-Special zeigt, wie es geht.

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Special: Festplatten richtig löschen

Tagebücher und private Fotos, persönliche E-Mails, Bankverbindungen und Kreditkartennummern, Passwörter... Oft sind wir uns gar nicht bewusst, was für persönliche und geheime Informationen unsere Festplatten gespeichert haben. Nehmen wir uns nur mal als Beispiel das Cookie, durch das wir uns nicht mehr im Onlineshop anzumelden brauchen, oder all die Passwörter, die der Passwort-Manager des Browsers bequemerweise für uns gespeichert hat.

So gibt es immer wieder Aufsehen erregende Berichte über Festplatten mit höchst vertraulichem Inhalt, welche in Online-Auktionshäusern verkauft wurden, ohne vorher ausreichend gelöscht worden zu sein. Ein anderes, etwas amüsanteres Beispiel stammt von dem Käufer eines gebrauchten Notebooks, welches sich als defekt herausstellte. Da der Verkäufer nicht bereit war, das Geld zurückzugeben, veröffentlichte der Betrogene aus Rache allerlei private und delikate Details, die er auf der Festplatte des Notebooks fand.

Was nicht hilft, ist eine Festplatte zu formatieren. Dabei werden nur die Organisationsstrukturen neu angelegt. Es ist mit relativ einfachen Mitteln möglich, die alten Daten wiederherzustellen. Auch eine Low-Level-Formatierung ist nicht gründlich genug, manche Festplattenmodelle ignorieren den Befehl sogar.

Wie löscht man also die ausgediente Festplatte, bevor man sie verkauft oder entsorgt? Dieses Fedorablog-Special beschäftigt sich mit dem Thema.

Vorab noch folgende WARNUNG: Dieser Artikel beschäftigt sich damit, Daten effektiv zu vernichten. Mit nur einer Fehleingabe löscht du unwiderruflich Daten, die du nicht löschen wolltest. Du solltest deshalb peinlichst genau darauf achten, mit welchem Festplatten-Device du hantierst. Schau dir die Kommandozeilen immer noch einmal gründlich an, prüfe sie, dann prüfe sie noch einmal, bevor du die Eingabetaste drückst. Mache zur Sicherheit vorher ein Backup aller angeschlossenen Festplatten, die nicht gelöscht werden sollen.

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Special: Emulatoren

Dass die Computergenerationen immer leistungsfähiger werden, hat einen interessanten Nebeneffekt: Es ist dadurch möglich, dass ein moderner Computer einen alten Computer vollständig simuliert, Spezialhardware eingeschlossen. Man spricht dann davon, dass der alte Computer emuliert wird. Die dazugehörige Software heißt Emulator.

Dieses Special beschäftigt sich mit einer Auswahl der Emulatoren, die es für Fedora gibt.

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