Enable Synology's hibernation debugger

If you own a Synology NAS, you probably know the trouble that it frequently wakes up from hibernation without any obvious reason. Synology has added a more or less undocumented debugger for that issue. If enabled, it will log the reason for waking up from its beauty sleep, so one can take measures against it.

WARNING: This article is targeted at experienced Linux users. Even if you manage to enable the debug mode, you still have to analyze the log files, find a solution to your individual problem, and assess if it is safe to apply. If you make a mistake, you can cause a lot of damage to your system and your data. Please take this advice seriously.

In any case, make sure your data is properly backed-up. Remember that a RAID is not a backup!

Also note that the debug mechanism has changed from time to time, so it may be completely different on your NAS depending on the DSM version that is used.

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Raising Elephants...

Der Linux-Kern hat den Ruf, äußerst stabil zu sein. Der X-Server dagegen bleibt gelegentlich hängen, vor allem in der Beta-Version, die seit Fedora 9 installiert wird. Der Rechner reagiert dann auf keine Eingaben mehr, und der einzige Ausweg scheint eine Zwangsabschaltung zu sein. Der Kernel “lebt” aber meist noch. Dann hilft die Magische S-Abf-Taste, um das System kontrolliert herunterzufahren.

Diese Funktion ist bei Fedora standardmäßig abgeschaltet. Um sie zu aktivieren, öffnet man als root die Datei /etc/sysctl.conf und ändert dort die Zeile kernel.sysrq wie folgt ab:

kernel.sysrq = 1

Nach einem Neustart steht die Taste zur Verfügung. Zusätzlich kann sie mit dem Kommando echo 1 > /proc/sys/kernel/sysrq sofort aktiviert werden.

Sollte sich das System dann wieder einmal aufhängen, hält man die Tasten ALT und S-Abf gedrückt und tippt ganz langsam die Buchstabenfolge REISUB ein. Wenn alles gut gegangen ist, startet das System neu. Die Buchstabenkombination lässt sich mit einer kleinen Eselsbrücke merken: “Raising Elephants Is So Utterly Boring”.

Ausmisten, leicht gemacht

Proportional zu der Größe der Festplatte nimmt meist auch der Müll zu, der darauf abgelegt wurde. Irgendwann verliert man dann den Überblick darüber, welche Dateien man bereits hat.

FSlint hilft dabei, die Unordnung zu lichten. Neben einigen anderen Möglichkeiten bietet es an, einen Verzeichnisbaum nach Dateiduplikaten zu durchsuchen. Installiert wird es mit yum install fslint. Danach kann es unter AnwendungenSystemwerkzeugeFSlint gestartet werden. Leider ist die deutsche Übersetzung des Programmes nicht immer gelungen.

Im ersten Schritt wählt man oben den Suchpfad aus, also das zu durchsuchende Basisverzeichnis. Es können auch mehrere Verzeichnisse angegeben oder in den weiteren Suchparametern gezielt ausgeschlossen werden. Anschließend wählt man links den Modus Duplikate und klickt dann unten auf Finde. FSlint durchsucht nun den Pfad nach Dateien, die einen identischen Inhalt haben, und listet diese der Größe nach absteigend sortiert auf.

Überflüssige Dateien können jetzt in der Liste markiert werden. Über den Knopf ausgewählt stehen außerdem verschiedene Auswahlhilfen zur Verfügung. Die ausgewählten Dateinamen können anschließend über Speichern in eine Datei geschrieben werden. Mit Löschen werden die ausgewählten Dateien stattdessen gleich gelöscht.

Zusammenfügen schließlich lässt die Duplikate über so genannte hard links auf die ausgewählte Datei verweisen. Sie scheinen dadurch weiterhin mehrmals zu existieren, werden aber nur einmal auf der Festplatte abgelegt. Ein möglicherweise ungewünschter Nebeneffekt ist, dass sich, sobald eine der Dateien verändert wird, die anderen ebenfalls verändern. Sie sind keine eigenständigen Kopien mehr.

Im Verzeichnis /usr/share/fslint/fslint/ stehen die einzelnen FSlint-Module auch für die Kommandozeile zur Verfügung. Ein ähnliches Tool ist fdupes. Es lässt sich über yum install fdupes installieren und kann dann zum Beispiel in Scripten verwendet werden. Eine weitere Hilfe beim Aufräumen ist Baobab.