Water reflections on a roof

Der Datensauger

Was macht man mit selbstgebrannten CDs, wenn man sie nicht mehr braucht? Zum Wegwerfen sind sie an sich viel zu schade. Der Trägerkunststoff ist hochwertig und kann gut recycelt werden. Eine CD gehört deshalb nicht in den Restmüll. Und in den Gelben Sack schon gar nicht! Mittlerweile nehmen viele kommunale Müllsammelstellen CDs an und führen sie dem Recycling zu.

Bleibt nur ein zweites Problem: Wie bekommt man die Daten von der CD wieder herunter? Wenn es sensible personenbezogene Daten sind, hilft eigentlich nur eines: Die CDs müssen dann mit einem Spezialschredder in kleine Partikel zerschnippselt werden.

Eine Methode, die im Internet kursiert, ist die Bestrahlung der CD in einer Mikrowelle für wenige Sekunden. Allerdings werden dabei giftige Gase freigesetzt, außerdem kann ein Feuer entstehen oder die Mikrowelle dabei zerstört werden. Die Methode Mikrowelle kommt also keinesfalls in Frage.

Ich habe eben zufällig eine Methode gefunden, die sauber ist und zumindest den einfachen Datenvoyeur von nicht ganz so sensiblen Daten fernhalten kann. Man braucht dazu nur ein Cuttermesser und ein Gerät, das man in jedem Haushalt finden sollte: einen Staubsauger.

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Special: Festplatten richtig löschen

Tagebücher und private Fotos, persönliche E-Mails, Bankverbindungen und Kreditkartennummern, Passwörter... Oft sind wir uns gar nicht bewusst, was für persönliche und geheime Informationen unsere Festplatten gespeichert haben. Nehmen wir uns nur mal als Beispiel das Cookie, durch das wir uns nicht mehr im Onlineshop anzumelden brauchen, oder all die Passwörter, die der Passwort-Manager des Browsers bequemerweise für uns gespeichert hat.

So gibt es immer wieder Aufsehen erregende Berichte über Festplatten mit höchst vertraulichem Inhalt, welche in Online-Auktionshäusern verkauft wurden, ohne vorher ausreichend gelöscht worden zu sein. Ein anderes, etwas amüsanteres Beispiel stammt von dem Käufer eines gebrauchten Notebooks, welches sich als defekt herausstellte. Da der Verkäufer nicht bereit war, das Geld zurückzugeben, veröffentlichte der Betrogene aus Rache allerlei private und delikate Details, die er auf der Festplatte des Notebooks fand.

Was nicht hilft, ist eine Festplatte zu formatieren. Dabei werden nur die Organisationsstrukturen neu angelegt. Es ist mit relativ einfachen Mitteln möglich, die alten Daten wiederherzustellen. Auch eine Low-Level-Formatierung ist nicht gründlich genug, manche Festplattenmodelle ignorieren den Befehl sogar.

Wie löscht man also die ausgediente Festplatte, bevor man sie verkauft oder entsorgt? Dieses Fedorablog-Special beschäftigt sich mit dem Thema.

Vorab noch folgende WARNUNG: Dieser Artikel beschäftigt sich damit, Daten effektiv zu vernichten. Mit nur einer Fehleingabe löscht du unwiderruflich Daten, die du nicht löschen wolltest. Du solltest deshalb peinlichst genau darauf achten, mit welchem Festplatten-Device du hantierst. Schau dir die Kommandozeilen immer noch einmal gründlich an, prüfe sie, dann prüfe sie noch einmal, bevor du die Eingabetaste drückst. Mache zur Sicherheit vorher ein Backup aller angeschlossenen Festplatten, die nicht gelöscht werden sollen.

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