Auch wenn jeder Schreibratgeber dringend davon abrät, bediene ich in dieser Episode ein anderes Genre. Waren die vorherigen Episoden eher Krimis, gilt es diesmal nicht, einen Dieb zu fangen oder einen Mörder zu entlarven. Stattdessen haben wir es mit einer Filmdiva zu tun, die verbittert ist, vom großen Trampera nicht eingeladen worden zu sein.
Der Plot
Miray und Dian finden sich diesmal in der Rolle von Geschwistern wieder. Ihre Mutter Amanda Brown ist ein Hollywoodpromi. Und sie ist außer sich. Der berühmte Johnny Trampera feiert die Fertigstellung seiner neue Luxusvilla in Malibu, und Amanda ist nicht eingeladen.
Sie beauftragt ihre beiden Kinder, eine Einladung zu beschaffen. Doch das wird nicht ihre einzige Aufgabe sein. Ein dritter Strich auf dem Tattoo verrät, dass es einen dritten Traumreisenden gibt. Wenn sie das Abenteuer bestehen wollen, müssen sie diese dritte Person finden.
Die Kulisse
Eine Filmdiva – was liegt da näher, als das San Francisco der Gegenwart als Kulisse für die Episode zu wählen? Amanda Brown lebt mit ihren beiden Kindern in einer Villa in Los Angeles.
Trampera dagegen ließ seine pompöse Luxusvilla selbstverständlich an keinem geringeren Ort als Malibu errichten, und zwar am (fiktiven) Pacific Crest Drive.
Das Abenteuer bietet alles, was einen Spontantrip in die USA ausmacht: Sonniges Wetter, erfrischende Pools, Strandcafés und Fahrten in einem klassischen Cabriolet.
Die Figuren
Dian und Miray sind in dieser Welt Geschwister. Zu ihrer Überraschung finden sie dafür sogar Belege in Form von Fotos aus ihrer Kindheit.
Neu ist die dritte Traumreisende Felisha, kurz “Lish” genannt. Sie ist das Gegenteil von Miray: handelt impulsiv, bevor sie über die Folgen nachdenkt. Das sorgt natürlich für Spannung zwischen den beiden Frauen. Die Konstellation lässt mich elegant den Bechdel-Test bestehen. 😊
Spaß haben mir auch die Entwicklung der Rollen des vom Leben frustrierten Cafébesitzers Alfred (inspiriert von Al Bundy) und des unbestechlichen Majordomos Hopkins (selbstverständlich eine Hommage an den einzigartigen Jonathan Quayle Higgins) gemacht.
Und Johnny Trampera, der Titelheld? Nun, der ist ein MacGuffin, wie es sich für eine Hollywood-Geschichte gehört. Außerdem: Trampera… Travolta… Du verstehst? 😂
Die Traumwelt
Für die Traumwelten brachte diese Episode gleich mehrere große Erkenntnisse.
Erstens: Lish. Miray war zunächst alleine, bis sie in Träne der Wüste Dian traf. In dieser Episode kommt eine dritte Traumreisende dazu.
Zweitens: Die Kindheitsbilder von Dian und Miray, die eigentlich gar nicht existieren dürften, da beide keine gemeinsame Kindheit hatten. Ihre Alter Egos aus den Traumwelten scheinen also eine eigene Vergangenheit zu besitzen.
Drittens: Wenn das Abenteuer erst einmal gelöst ist, kann man nicht beliebig lange in der Traumwelt verweilen. Wer dort einschläft, wacht zu Hause wieder auf.
Aber die wahrscheinlich wichtigste (und für Dian bitteste) Erkenntnis ist, dass er Miray nicht in seiner eigenen Welt treffen kann. Sie scheint tatsächlich nur eine Einbildung in seinen Träumen zu sein.
Oder er in ihren?
Was habe ich gelernt?
Tatsächlich nicht allzuviel Neues über das Schreibhandwerk.
Diese Episode diente mehr dazu, meinen neuen Schreibstil, den ich in Trügerischer Schein entwickelte, weiter zu festigen.
In dieser Kurzgeschichte ist nichts, wie es zunächst scheint. Ist der Graf der Finsteren Burg wirklich ein Vampir, der die arme Mariana auf dem Gewissen hat? Ist Florica wirklich die nette Kellnerin, oder hat sie ein dunkles Geheimnis? Bringt Miray wirklich nichts aus der Fassung, oder hat sie eine Schwäche?
In dieser Geschichte spiele ich mit Erwartungen und Klischees. Sie erfüllt aber noch einen weiteren Zweck: Sie führt den übergeordneten Spannungsbogen weiter. Wir lernen Miray von einer neuen Seite kennen und erleben, wie die beiden Charaktere näher zusammenrücken.
Der Plot
Miray und Dian finden sich in einem kleinen Dorf wieder, irgendwo im tiefsten Rumänien. Der Brief eines Grafen brachte sie an diesen verlassenen Ort. Eine junge Frau aus dem Dorf ist verschwunden, und der Graf befürchtet nun das Schlimmste für sich und seine Burg.
Auf der Suche nach der Frau lernen unsere Abenteurer die Menschen im Dorf, aber auch einander besser kennen.
Die Kulisse
Vermutlich ist es nicht zu übersehen, dass der Film Tanz der Vampire von Roman Polański bei dieser Episode Pate stand. Die erzählte Geschichte ist freilich völlig anders, aber die Atmosphäre der Dorfschänke, die tief verschneite Landschaft und die Burg des Grafen, sie alle fanden ihre Inspiration in diesem Film.
Eine Szene allerdings geisterte bereits durch meinen Kopf, seit ich mit dem Projekt anfing: Es ist die Szene, in der Dian aus dem stickigen und überheizten Schankraum in den kalten Flur tritt, um nach Miray zu sehen. Wo ich diese Szene einbauen würde, und welchen Grund Dian haben könnte, wurde mir erst klar, als ich diese Episode schrieb.
Die intensive, bedrohliche Atmosphäre, die beginnt, als Miray nach der Finsteren Burg fragt, und in dem Besuch dieser Burg gipfelt, finde ich besonders gut gelungen. Ich bin stolz auf das Ergebnis, auch wenn ein Berufsautor sicher noch mehr herausgeholt hätte.
Die Figuren
Dian und Miray werden in dieser Traumreise als “fähige Ermittler” bezeichnet, ohne dass dies näher ausgeführt wird.
Ihnen gegenüber stehen drei unversöhnliche Parteien: Der Wirt Alexandru mit seiner Familie und Florica als Angestellte, der Schmied Constantin, und zuletzt der Graf mit seinem treuen Diener.
Beim Grafen ist die namentliche Anspielung auf eine Person der Gegenwart ziemlich offensichtlich. Der Name seines Dieners fand eine ähnliche Inspiration, mehr verrate ich allerdings nicht. 😉
Die Traumwelt
Zur Mechanik der Traumwelten gibt es in dieser Episode keine neuen Erkenntnisse.
Was habe ich gelernt?
Es sah zunächst aus wie die übliche Routine, die sich zwischenzeitlich eingestellt hat. Ich hatte die Episode durcherzählt, mehrfach korrekturgelesen, verfeinert. Sie stand kurz vor der Veröffentlichung, ich hatte sie sogar schon angekündigt.
Dann las ich das Buch “Deutsch für junge Profis” von Wolf Schneider. Seine Tipps zum guten Sprachstil und Satzbau waren ein wahrer Augenöffner. Wo ich vorher nur spürte, dass mit einem Satz “irgendetwas nicht stimmte”, erkannte ich nun, wo das Problem lag und wie ich es verbessern konnte. 1
In der Folge krempelte ich die gesamte Geschichte noch einmal vollständig um. Ich verbesserte den Satzbau, erweiterte die Szenenübergänge und achtete darauf, die Handlungen der Charaktere besser zu beschreiben. Diese umfangreiche Änderung kostete mich zwei Monate. Aber sie brachte die Geschichte von 8.000 auf über 10.000 Wörter, die sich außerdem viel flüssiger lesen ließen. Ich finde, das Ergebnis war die Mühen wert – und das Warten.
Während ich die folgenden Episoden schrieb, merkte ich, dass mein Schreibstil eine große Veränderung durchmachte. Das verunsicherte mich einerseits, denn ich musste plötzlich vieles überdenken, was ich vorher herunterschrieb und für gut befand. Es fühlte sich an wie ein Rückschritt auf dem Weg, meinen persönlichen Schreibstil zu finden und zu schärfen.
Andererseits haben Rückschritte nichts schlechtes an sich, wenn man im Anschluss einen besseren Weg voran einschlägt.
Leider ist das Buch “Deutsch für junge Profis” auch eine schlecht gealterte Schmähschrift über das Blogging. Schade, dass der Autor das für nötig hielt. Es verdarb mir letztendlich die Freude an einem sonst lesenswerten Buch. Ich habe es nie zuende gelesen. ↩︎
Glaubst du an Geister und Gespenster?
In unserer realen Welt tun wir das für gewöhnlich nicht. Aber wie sieht das in einer Traumwelt aus, die an sich schon nicht rational ist?
In der Episode “Élodies Fluch” gehen Miray und Dian dieser Frage auf den Grund.
Der Plot
In dieser Traumreise besucht Miray ihre Tante und ihren Onkel in einem französischen Landhaus. Mit dabei ist Dian.
Der gemütliche Besuch endet jäh, als während des Abendessens ein Gespenst am See erscheint. In der Nacht setzt sich der Spuk fort, durch ein lautes Poltern, dass das Gebäude bis ins Fundament erschüttert.
Sind Geister am Werk? Dian und Miray gehen auf Suche und finden bald eine heiße Spur, welche sie in Lebensgefahr bringt.
Die Kulisse
Diese Episode kristallisierte sich aus einer einzigen Szene heraus, die ich von Anfang an im Kopf hatte: Ein altes Haus, es ist Nacht, ein Gewitter tobt, und drinnen beginnt ein Spuk.
Als Kulisse wählte ich ein Landhaus irgendwo in Frankreich, im Frühsommer des Jahres 1936. Das Haus zeigt seine bewegte Geschichte von Anfang an. Es hat einen ungewöhnlicher Turm, eine große Uhr auf dem Dach und merkwürdige Zimmer.
Die Figuren
Natürlich sind Dian und Miray dabei. Diesmal, wie sie zu ihrer eigenen Überraschung erfahren, als Verlobte. Es zeigt, dass sie in den Traumwelten unfreiwillig in eine Vorgeschichte schlüpfen, die sie selbst nicht kennen. Sie werden gezwungen, zu improvisieren.
Ein kleines Easter Egg versteckte ich in den Namen der drei Hausmädchen: Agnès, Denise und Paule. Wer sich für Homecomputer der späten 1980er Jahre interessiert, kennt sie. Es handelt sich um die französischen Namensvarianten der drei Spezialchips im Commodore Amiga.
Die Traumwelt
Dian lernt in dieser Episode eine wesentliche Eigenschaft über die Mechanik der Traumwelten. Er bemerkt ein Brandmal an Mirays Oberarm. Dieses Stammt von einer Verbrennung, die sich Miray in einer früheren Traumreise zuzog.
Daraus schließt Dian, dass Verletzungen, die man sich in der Traumwelt zuzieht, permanent sind. Und tödliche Verletzungen? Nun, die sind möglicherweise tatsächlich fatal.
Was habe ich gelernt?
Ursprung dieser Episode war – wie gesagt – eine kurze Szene. Die Schwierigkeit lag darin, um diese Szene herum einen spannenden Plot zu basteln.
Ich brauchte mehrere Anläufe, kam von einer Falschgeldpresse im Keller über eine Liebestragödie in einem Internat zu jener Geschichte, die nun veröffentlicht ist.
Was ich daraus lernte: Es ist (für mich) einfacher, wenn ich mir zuerst Gedanken um den Plot mache.
Überarbeitung
Auch diese Episode überarbeitete ich neu, um sie meinem Schreibstil anzupassen, den ich mir während der dritten Episode aneignete.
Es gab in der Version 2 aber noch etliche weitere Änderungen.
Neue Szenen brachten Dian und Miray näher zusammen. In dieser Episode ist deutlich zu sehen, dass die beiden Protagonisten hervorragend miteinander harmonieren. Aber auch, dass Miray jeden Gedanken an eine Beziehung, die über eine Zweckfreundschaft hinausgeht, sofort abblockt.
Komplett überarbeitet habe ich auch den Showdown. Er lässt Laurent am Leben und gibt Onkel Henri eine bessere Chance, sich aus der Äffäre zu ziehen.
Ich bezeichne die aktuelle Fassung deshalb auch gerne als Director’s Cut.
Wie heißt es so schön: Man kriegt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck.
Die erste Episode einer Serie ist immer etwas Besonderes. Die Hauptfiguren sind fremd, die Story ebenso. Alles muss sich erst zusammenfügen. Erschwerend kommt hinzu, dass die ersten Seiten den Lesenden bereits einfangen müssen. Sonst landet der Schmöker schnell beim anderen Tsundoku, möglicherweise für immer.
Mit der Episode “Träne der Wüste” habe ich mein Debut als Hobby-Autor hingelegt. Ein Kurzroman-Krimi mit etwa 8.200 Wörtern. Was man der Geschichte nicht ansieht, sind über zwei Jahre Vorarbeit, die ich bereits in das Gesamtkonzept von Infinisomnia, an der Entwicklung der Charaktere, am Feilen des Schreibstils und des übergreifenden Plots gesteckt hatte.
Diese erste Episode bot zudem eine einmalige Gelegenheit, die ich nicht liegenlassen durfte.
Aber der Reihe nach…
Der Plot
Der Automechaniker Dian schläft nach einem anstrengenden Tag zu Hause auf der Couch ein, und wacht in der Kabine einer Zugtoilette wieder auf. Er weiß nicht, wie er dort hingekommen ist und warum er plötzlich von allen Lacombe genannt wird. In einem Abteil trifft er Miray, eine Reisende, die ebenfalls in diesem sonderbaren Traum gefangen ist.
Sie finden heraus, dass sich ein Dieb im Zug befindet, der mit einem gestohlenen Diamanten auf der Flucht ist. Wie er aussieht, weiß niemand. Schnell fällt der Verdacht auf einen Mitreisenden. Doch ist er wirklich der gesuchte Dieb, oder will die mysteriöse Miray den Verdacht bloß von sich ablenken?
Die Kulisse
Die Episode spielt im Orient Express im März 1909. Ursprünglich plante ich für das erste Zusammentreffen von Dian und Miray einen ganz anderen Ort, der Orient Express spielte nur eine Nebenrolle. Die Kulisse gefiel mir aber so gut, dass ich ihr die gesamte erste Episode widmete. Sie zeigt bereits das volle Potenzial der Traumreisen zu verschiedenen Epochen und Orten, die uns in den kommenden Episoden begleiten werden.
Was könnte die erste Reise außerdem besser symbolisieren als jener berühmte Luxuszug?
Die Protagonisten
Für dieses Projekt nahm ich mir einen Klassiker zum Vorbild, nämlich die Sherlock Holmes-Kurzgeschichten von Sir Arthur Conan Doyle. Sie handeln von dem vermutlich berühmtesten Romandetektiven Holmes und seinem treuen Begleiter und Chronisten, dem Arzt Dr. Watson.
Die Aufteilung finde ich genial. Watson dient als Erzähler der gemeinsamen Abenteuer, die Geschichten sind (bis auf wenige Ausnahmen) aus seiner eigenen Perspektive geschrieben. Watson ist kein Genie, längst nicht so wie Holmes, aber er ist freundlich, offen und zuverlässig – eine Figur, mit der der Lesende sich gut identifizieren kann. Holmes ist die zentrale Figur der Romane, jedoch bleibt er immer etwas mysteriös, verschlossen, eigensinnig.
Diese Konstellation habe ich mir abgeschaut, modernisiert und mit ein wenig Humor und Romance gewürzt.
Dian nimmt die Rolle des Dr. Watson ein. Er ist der Erzähler, ein sympathischer, selbstironischer, gelegentlich etwas naiver junger Mann. Er stellt eine gute Identifikationsfigur dar.
Miray entspricht Holmes. Sie ist schlau, ausdauernd, frech, aber auch verschlossen und mysteriös.
Im Gegensatz zu den Holmes-Geschichten, die im Grunde in beliebiger Reihenfolge gelesen werden können, wird sich das Bild von Miray weiterentwickeln. Die viel zu perfekte Fassade aus der ersten Episode wird bald erste Risse bekommen.
Und die Besonderheit, die ich eingangs erwähnte?
In dieser ersten Episode trifft nicht nur der Lesende, sondern auch Dian seine künftige Gefährtin das erste Mal. Ein idealer Zeitpunkt, um Zweifel zu säen: Ist Miray wirklich die Heldin, die mit Dian zusammen den Dieb jagt? Oder benutzt sie Dian bloß, um den Verdacht von sich selbst abzulenken?
Die Traumwelt
Dian lernt in dieser Episode die grundlegende Mechanik der Reisen in die Traumwelten kennen. Er erreicht sie im Schlaf. Sie fühlen sich wie ein Traum an, jedoch vollkommen real.
Und aufwachen? Das geht erst, wenn ein Abenteuer bestanden wurde und ein grüner Kreis am Handgelenk erscheint.
Was habe ich gelernt?
Hmm… Was lernte ich in dem ersten Kurzroman, den ich tatsächlich veröffentlichte?
Ich würde sagen, ich lernte, überhaupt einen kompletten Kurzroman von Anfang bis Ende durchzuerzählen.
Sprachlich hielt ich ihn anfangs tatsächlich sogar für ziemlich gut. Dann las ich etliche Schreibratgeber und schrieb zwei weitere Episoden, bevor ich rückblickend bemerkte, dass ein guter Roman mehr braucht, als wohlklingende und grammatikalisch richtige Sätze aneinanderzureihen.
Mittlerweile liegt die erste Episode in einer vollständig überarbeiteten “Version 2” vor. Der Schreibstil passt schon besser zu den späteren Episoden. Ich verbesserte außerdem verschiedene Szenen, beispielsweise die, in der Miray und Dian aus dem Abteil ausbrechen. In der ursprünglichen Fassung stellte sich Dian ohnmächtig und Miray rief um Hilfe. Doch dieser Trick ist so alt, dass vermutlich sogar ein Conducteur aus dem Jahr 1909 ihn sofort durchschaut hätte. Der neue Trick ist kreativer und lässt Dian in seiner Eigenschaft als Mechaniker glänzen.
Im Anschluss gönnte ich dieser neuen Fassung ein professionelles Lektorat. Das wirklich hervorragende Feedback liegt auf meiner Festplatte und wartet darauf, eingearbeitet zu werden. Dann wird es von dieser ersten Episode sogar eine dritte Version geben.
Überrascht hat mich, dass viele Lesende Dian für den zentralen Helden der Geschichte halten. Bei Holmes und Watson hat diese Konstellation schließlich auch funktioniert, man redet nicht von “Dr. Watson und dem Detektiven”, sondern von “Holmes und seinem Chronisten”. In einem Schreibratgeber fand ich schließlich die Erklärung dafür: Lesende halten die erste Person im Roman automatisch für den Held oder die Heldin.
Tja, Anfängerfehler. 😂