Eine Spezialität auf Barbados ist der Rum Punch. Eiskalt ist er ein erfrischendes Getränk.
Das Rezept
Fragt man einen Bajan nach dem Rezept für den Punch, wird er folgenden Reim aufsagen:
One of sour,
Two of sweet,
Three of strong,
Four of weak.
Das Rezept für ein Glas sieht dementsprechend so aus:
- 1 cl Limettensaft (am besten frisch gepresst)
- 2 cl Simple Syrup (siehe unten)
- 3 cl brauner Barbados-Rum
- 4 cl Wasser
Die Zutaten vermischt man gründlich und gibt sie in ein Glas mit ausreichend grob gestoßenem Eis. Darauf gibt man dann noch
- ein paar Spritzer Angostura und
- etwas frisch gemahlenen Muskat
Fertig ist die Erfrischung! 😃
Simple Syrup
Simple Syrup ist ein Teil des Rezepts, ist aber auch für andere Cocktails gebräuchlich. Es handelt sich dabei um Zuckersirup. Es gibt ihn schon fertig im Supermarkt, aber man kann ihn auch ganz leicht selbst zubereiten.
Man bringt eine Tasse Wasser und zwei Tassen Rohrzucker in einer Pfanne auf dem Herd vorsichtig zum Kochen. Dabei rührt man so lange um, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Der Zucker darf dabei nicht karamellisieren, der Sirup sollte am Ende hell und klar sein. Durch den hohen Zuckeranteil wird der Sirup sehr heiß, also Vorsicht und nicht verbrennen!
Den Sirup lässt man abkühlen und füllt ihn dann mit einem Trichter in eine Flasche. Im Kühlschrank hält er sich mehrere Wochen.
Der Rum
Am besten schmeckt der Rum Punch natürlich nur mit einem originalen Barbados-Rum. Auf Barbados findet man einen guten einheimischen Rum in jedem Supermarkt für wenig Geld. Er schmeckt nicht so scharf wie die Rum-Sorten, die man hier normalerweise im Supermarkt bekommt, sondern aromatisch und leicht süßlich.
Hier ist guter Barbados-Rum leider nicht so leicht zu bekommen, in einem Spirituosen-Fachgeschäft dürfte man aber eine bezahlbare Sorte finden.
Zur Not kann man natürlich jeden anderen braunen Rum verwenden. Dann schmeckt’s halt nur nicht ganz so gut. 😉
Ich habe heute meinen Test zum Sun Certified Java Programmer bestanden.

Als nächstes kommt nun der Java Developer-Test dran, vielleicht noch diesen Herbst…
Die Soundfähigkeiten der Commodore-Computer C64 und Amiga sind legendär.
Als die Rechner auf den Markt kamen, dudelten sie alles andere locker an die Wand. Während andere Heimcomputer und auch der IBM-Kompatible gerade mal Pieplaute von sich geben konnten, hatte der C64 einen 3-kanäligen Synthesizer und der Amiga sogar vier echte Stereo-Soundkanäle.
Dementsprechend haben die Musikeigenschaften die C64- und Amiga-Generation geprägt. Einige der damaligen Musiker haben es in den kommerziellen Markt geschafft, zum Beispiel Sven Väth oder Snap.
Hobby-Musiker haben sich nun den Klassikern angenommen und sie teils mit moderner Technik, teils mit den schrägen Originalsounds aufgepeppt. Das Ergebnis ist mehr als beeindruckend und braucht sich teilweise qualitativ gar nicht mal gegen Kommerzmusik zu verstecken.
Ein paar interessante Links:
- remix.kwed.org ist ein schier unerschöpflicher Vorrat an C64-Remixen. Respekt!
- amigaremix.com bietet etliche Amiga-Remixe
- SLAY Radio ist ein Online-Radio mit C64-Remixen nonstop. Achtung: absolute Suchtgefahr!
Der Name Cray stand seit seiner Gründung im Jahr 1972 als der Hersteller für Hochleistungsrechner.
1976 baute die Firma die Cray 1. Sie hatte einen Speicher von etwa 8 MByte und eine Taktfrequenz von 80 MHz. Für heutige Verhältnisse klingt es furchbar langsam, aber es ist noch gar nicht so lange her, als die Heim-PCs erst diese Leistung eingeholt hatten - die Cray 1 ist aber mittlerweile schon fast 30 Jahre alt!
Die Geschwindigkeit hatte seinen Preis. So verschlang der Betrieb alleine $35.000 für den Strom - pro Monat! $20.000 davon waren für die Kühlanlage, der Rest für den Rechner selbst.
Eine Cray 1 ist im Deutschen Museum zu bewundern. Der Computer sieht tatsächlich aus wie eine Designer-Couch, auch wenn die schöne rote Farbe, die man von Fotos kennt, mittlerweile verblasst ist. Natürlich habe ich es nicht versäumt, ein Foto von mir machen zu lassen, wie ich auf diesem guten Stück sitze. Leider hatte ich nur die Handy-Kamera mit.
Nur falls sich mal jemand (so wie ich heute) fragt, was „Preisgabe“ auf einem internationalen Paketschein bedeutet…
Wenn ein international verschicktes Paket nicht zugestellt werden kann, hat man mehrere Möglichkeiten, was mit dem Paket geschehen soll. So kann man es sich zum Beispiel kostenpflichtig zurückschicken lassen.
Die einzige kostenlose Option ist die „Preisgabe“, aber die wird nirgendwo erklärt. Also habe ich bei DHL angerufen und gefragt.
Preisgabe bedeutet, dass der Inhalt des Pakets von der Post versteigert und der Erlös von ihr behalten werden darf, wenn das Paket nicht zugestellt werden konnte.