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Redesign Shredzone 2026

Heute vor 26 Jahren ging die Shredzone online! 🥳

Diesen etwas krummen Geburtstag feiere ich mit einem großen Redesign meiner Website.

Das ist nicht das erste Redesign. Angefangen hat es im Jahr 2000 mit einer statischen Website, die auf dem Amiga generiert wurde. 2003 stellte ich meine Website auf ein in PHP selbst geschriebenes Content Management System Namens Akiko um, das später um einen Blog ergänzt wurde. Das letzte Redesign fand dann vor 16 Jahren statt, als ich den Blog auf Cilla umstellte, einer selbst in Java entwickelten Blog-Software. Mit diesem Unterbau lief meine Homepage seitdem zuverlässig und machte sogar diverse Serverumzüge mit. Allerdings brauchte diese Lösung auch viel Arbeitsspeicher auf dem Server.

Die neue Shredzone verwendet Hugo und ist jetzt wieder komplett statisch. Keine Datenbank, keine üppige Webanwendung, nur noch fertige Dateien auf dem Webserver. Das macht sich am ehesten so bemerkbar, dass die einzelnen Seiten nun spürbar schneller geladen werden.

Trotzdem sind alle Inhalte mit umgezogen, sogar der älteste Blogartikel von 2003 ist immer noch da.

Besser noch: Die alte Shredzone war nicht wirklich mehrsprachig. Ab jetzt werden die meisten Artikel in Deutsch und Englisch veröffentlicht. Sehr viele frühere Artikel, die es nur in einer Sprache gab, liegen bereits zweisprachig vor.

Neu ist außerdem, dass es endlich einen augenfreundlichen Dark Mode gibt.

Ein paar Baustellen gibt es noch, die ich in den nächsten Wochen angehen werde:

  • Die Übersetzungen englischer Artikel ins Deutsche erfolgte maschinell. Das Ergebnis klingt noch ein wenig sperrig. Ich werde alle maschinell übersetzten Artikel nach und nach überarbeiten.
  • Die Möglichkeit, Seiten zu suchen, fehlt momentan komplett. Das ist auf statischen Webseiten leider schwierig, aber nicht unmöglich zu lösen. Ich arbeite daran, aber es wird eine Weile dauern.
  • Die alten RSS-Feeds gibt es nicht mehr. Die neuen muss ich noch prüfen, bis auch diese funktionieren werden. Wenn du die früheren RSS-Feeds abonniert hast, wirst du das leider noch einmal machen müssen.
  • Die alte Shredzone funktionierte auch als App auf dem Smartphone. Das sollte immer noch gehen, allerdings hatte ich noch keine Zeit für ausführliche Tests.
  • Die Hashtags wurden von den alten Inhalten übertragen, aber ich werde sie überarbeiten und erweitern.
  • Hier und da wird es noch kleine Änderungen am Layout geben.
  • Und ganz sicher hat sich noch der eine oder andere Fehler ganz tief im System versteckt.

Wie auch immer: Die neue Shredzone ist online. Viel Spaß beim Stöbern!

Glühwein aus der Mikrowelle

Was gibt es schöneres, als sich in der kalten Jahreszeit zu Hause selbst eine heiße Tasse Glühwein oder Fruchtpunsch zuzubereiten. Aber geht das auch in der Mikrowelle?

Klar geht das, und sehr gut sogar, wenn man ein paar grundsätzliche Dinge beachtet.

Wichtig ist, dass der Glühwein nicht kochen darf. Die perfekte Temperatur für Glühwein ist um die 72°C. Ab 78°C verkocht der Alkohol, ein wichtiger Aromaträger. Erhitzt man ihn weiter, verändert sich zudem das Fruchtaroma. Überhitzter Glühwein schmeckt fade und bitter.

Es kommt also darauf an, die richtige Zeit an der Mikrowelle einzustellen. Aber auch die richtige Leistung ist wichtig. Mikrowellen dringen in Flüssigkeiten nur wenige Zentimeter tief ein, der Rest wird indirekt durch Konvektion erwärmt. Wählt man einfach die höchste Leistung, verkocht der Glühwein am Tassenrand, während er in der Tassenmitte noch relativ kalt ist. Bei kleineren Leistungsstufen kann sich die Hitze im Getränk gleichmäßiger verteilen.

Machen wir uns also auf die Suche nach dem passenden Rezept für unsere Mikrowelle.

Wichtig ist, möglichst gleiche Startbedingungen zu haben. Der Glühwein sollte vor der Zubereitung also immer dieselbe Raum- oder Kühlschranktemperatur haben, und man nimmt am besten auch immer die gleichen (und natürlich mikrowellengeeigneten) Tassen.

Das Rezept für meine Mikrowelle: 2 Glastassen zimmerwarmen Glühwein à 0,2 Liter, 440 Watt, 4:30 Minuten.

Mit diesem Rezept als Ausgangsbasis kannst du nun die richtige Leistung und Zeit für deine Mikrowelle finden. Du bereitest den Glühwein zu, entnimmst ihn aus der Mikrowelle und prüfst mit einem Tee- oder Kochthermometer die Temperatur. Ist der Glühwein zu kalt, verlängerst du die Zubereitungszeit beim nächsten Mal um ein paar Sekunden. Wurde er zu heiß, reduzierst du die Zeit. Schmeckt der Glühwein verkocht, reduzierst du die Leistung oder die Zeit etwas. (Das Thermometer bitte nicht mit in die Mikrowelle stellen!)

Wenn du nur ein Glas zubereitest, halbiert sich die Zeit in etwa. Bei vier Gläsern verdoppelt sie sich. Das ist aber nur eine Faustregel. Es lohnt sich, auch für andere Mengen durch Versuche die optimale Zeiteinstellung zu finden.

Hast du dein Rezept gefunden, bereitet dir deine Mikrowelle quasi von selbst den perfekten Glühwein zu. Du musst nicht wie beim Herd ständig rühren und die Temperatur überwachen, sondern wartest einfach nur auf den Signalton.

Wichtig: Keinesfalls Flaschen, Dosen, Getränkekartons oder verschlossene Behälter auf diese Art erhitzen, sondern immer nur einzelne Tassenportionen.

20 Jahre Shredzone

Die Shredzone feiert heute ihren 20. Geburtstag! 🎂

Eigentlich ist meine persönliche Homepage noch viel älter. Sie hatte irgendwann um 1995 herum angefangen, als ich HTML lernte. Meine erste Website war nur ein Haufen handgemachter statischer Seiten. Sie wurden auf dem kostenlosen Webspace meines Internetanbieters veröffentlicht.

1998 habe ich meine Homepage neu erstellt und sie zum ersten Mal “Shredzone” genannt. Sie nutzte immer noch statische Seiten, aber jetzt wurden sie durch das Ausführen einiger Skripte auf meinem Amiga generiert. Diese neue Seite wurde immer größer und irgendwann ging der Speicherplatz auf dem Webspace meines ISPs aus.

Am 15. April 2000 bin ich mit meiner Seite zu einem professionellen Webhosting-Anbieter umgezogen. An diesem Tag habe ich auch meine allererste Domain shredzone.de gekauft. Nun, mit Inhalten und auch einer eigenen Domain, war die Shredzone endlich komplett!

In den kommenden Jahren bin ich vom Amiga zu Linux gewechselt und habe viel JavaScript und PHP gelernt. 2003 habe ich die Website noch einmal von Grund auf neu gestaltet. Sie nutzte nun ein selbstgemachtes Content-Management-System namens Akiko. Ein cooles Feature von Akiko war, dass ich verschiedene saisonale Seitenvorlagen verwenden konnte. Zu Weihnachten gab es Schnee und einen Schneemann, während zu Halloween die Seiten mit Kürbissen und einer selbstgezeichneten Manga-Hexe dekoriert waren.

Einige Jahre später wurden Blogs populär. Ich fügte Akiko schnell eine Blog-Funktion hinzu und lernte seitdem, meinen eigenen Weblog zu schreiben. Ich fand heraus, dass dieses Format für mich viel nützlicher war, viel besser als die baumstrukturierten Inhalte, die ich zuvor hatte.

Bald hatte ich die Grenzen von Akiko erreicht. Einen neuen Blog-Artikel zu schreiben war mühsam, besonders wenn Bilder im Spiel waren, also habe ich meinen Blog für ein paar Monate stark vernachlässigt. So konnte es nicht weitergehen, und ich beschloss, mein eigenes Open-Source-Blogsystem von Grund auf neu zu schreiben. Es heißt Cilla und ist jetzt in Java geschrieben. Pünktlich zum 10. Geburtstag war es endlich bereit für die große Bühne. Mein neuer Weblog hatte ein schlankes und modernes Design, mit einem zufälligen Foto oben auf jeder Seite. Und er war viel einfacher zu bedienen. Einige der alten Inhalte wurden in meinen neuen Blog migriert, während viele andere veraltete (oder peinliche 😅) Sachen einfach entsorgt wurden. Aber mein allererster Blog-Eintrag reicht immer noch bis zu den Anfängen von Akiko im Jahr 2003 zurück.

Mir gefiel das neue Design. Allerdings war es mit allen möglichen Extras überladen, die modern waren, als die Blog-Szene begann (wie einem Kalender und einer Tag-Cloud). Außerdem sind mobile Geräte im Laufe der Jahre allgegenwärtig geworden, aber das alte Design war nicht für sie optimiert und sah auf einem kleinen Display einfach hässlich aus.

Also gab es 2018 ein weiteres großes Redesign, das, das du jetzt siehst. Es läuft immer noch auf Cilla, aber alles Unnötige wurde entfernt, und einige andere notwendige Dinge wie die Kommentare fielen der DSGVO zum Opfer. Auf der anderen Seite hat es jetzt ein responsives Design.

Rückblickend auf diese 20 Jahre war es eine sehr interessante Zeit. Ich habe viel über das Internet, über Websites, Programmieren und Bloggen gelernt. Jetzt bin ich neugierig, wie die Shredzone in 20 Jahren aussehen wird.

Wo ist der Kommentarbereich?

Ich habe mich entschlossen, den Kommentarbereich zu entfernen und alle Kommentare zu löschen. Der Grund dafür ist die DSGVO, die ab dem 25. Mai 2018 wirksam wird.

Die Shredzone verwendet keine Cookies und kein Tracking, zeigt keine Werbung und lädt keine Bilder oder Scripte von fremden Servern nach. Ich habe kein Interesse daran, meinen Lesern hinterherzuschnüffeln, und habe deshalb alles so datensparsam wie möglich gestaltet.

Das einzige Problem war der Kommentarbereich. Dort sammelt man naturgemäß personenbezogene Daten, was wiederum einen Berg an Anforderungen und Pflichten nach sich zieht. Für einen Hobby-Blog, an dem ich keinen Cent verdiene, ist mir der Aufwand einfach zu groß.

Über eure Kommentare habe ich mich immer sehr gefreut. Schickt mir eure Anmerkungen, Lob und Kritik gerne weiter per E-Mail oder als Tweet.

SPD AG stimmt für Fusion mit der CDU AG

Bonn ― In einer Sondersitzung der SPD AG haben die Aktionäre heute den Weg für eine Fusion mit dem ehemaligen Konkurrenten, der CDU AG, frei gemacht.

„Das war nur konsequent“, sprach der CEO der SPD AG, Martin Schulz, vor der Presse. „Die Angebotspalette beider Konzerne zeigte schon lange große Überschneidungspunkte und hat sich seitdem immer weiter angenähert. Wir produzieren außerdem schon seit mehreren Jahren in gemeinsamen Fabriken.“

Auch der CEO der CDU AG, Angela Merkel, zeigte sich erfreut. „Hier wächst zusammen, was zusammen gehört. Schon seit Jahren nutzen wir das Know-How der CDU AG, die Marketingfähigkeiten unserer Tochter CSU GmbH und die Arbeitskraft der SPD AG. Und das zu meiner vollen Zufriedenheit! Dieser Schritt war überfällig.“

Der neue Konzern soll den Namen CDU-PD AG tragen. Schulz: „Das ‚S‘ wurde entfernt, weil wir die Produkte, für die dieser Buchstabe einst stand, schon lange nicht mehr in unserem Angebot haben.“

Frau Merkel wird dem neuen Konzern vorstehen. Herr Schulz wird sich ganz um den Abbau der Arbeitsplätze kümmern, die durch Synergieeffekte wegfallen werden. Allerdings seien keine Entlassungen geplant. Schulz ist zuversichtlich, dass die natürliche Fluktuation in dem neuen Konzern völlig ausreichen werde.

Mit einem Einspruch der Kartellbehörden rechnen Schulz und Merkel nicht.

Die Fusion ist innerhalb der SPD AG nicht unumstritten. Insbesondere viele so genannte Zwergaktionäre stemmten sich bis zuletzt dagegen. Sie befürchten, dass nach einer Fusion die traditionellen Produkte der SPD AG endgültig verschwinden werden. „Dabei sehen wir immer noch eine hohe Nachfrage unserer traditioneller Produkte, die von der Konkurrenz nicht bedient wird“, so ein Aktionär auf der Sondersitzung. „Hier wird ein lukrativer Markt einfach liegen gelassen.“

Auch die Börse sieht der Fusion nicht so positiv entgegen. Die Aktienkurse beider Konzerne lagen bereits in der Vergangenheit im deutlichen Minus. Viele Experten glauben, dass die Fusion nicht den erhofften Trendwechsel bringen wird. ◼